Knut Nobiling
Knut Nobiling

Was ist "Glaube"  ....wenn tausende Menschen an etwas "Glauben" muss es noch lange nicht die Wahrheit sein!

---ein Auszug aus meinem Buch "Dein Gedanke ist der Spiegel Deines Lebens"    3. Auflage

 

Der Glaube        

 

Ein heikles Thema und in so manchen Köpfen wird heiß darum gestritten. Jeder möchte seinen Standpunkt darlegen und vertritt diesen als sei es das „Richtige“. Deshalb sollte es jeder für sich hinnehmen, wie er es gerne möchte und den „Andersdenkenden“ mit Respekt und Anstand begegnen. Für das Leben selbst ist es unwichtig, ob jemand an einen Gott glaubt oder nicht.

 

Was jedoch ist „Glaube“

 

Begehren, lieb haben, etwas für gutheißen?

Glauben selbst ist eine Wahrscheinlichkeitsvermutung, oder doch nur Unwissenheit. Solange ich etwas GLAUBE, ist es also hypothetisch wahr für mich. Wenn ich etwas erkannt habe, mir Wissen angeeignet habe, fällt der Glaube daran weg und wird durch dieses „Wissen“ ersetzt. Früher haben die Menschen aus Unwissenheit alles Göttern zugeordnet. Einige, wie ich schon sagte, haben das genutzt und manche tun das heute noch, um Macht über die Unwissenheit und Ängste anderer Menschen für sich selbst zu nutzen. Und es ist in vielen Menschen der Glaube an Götter von Kindheit an eingeprägt. ...Gott hat gesagt..., Gott sprach...,

Wer hat Gott je sprechen hören, ...wer sagt das? Oder der Glaube an den Klapperstorch, den Weihnachtsmann, den Osterhasen. Die Unwissenheit und der Glaube, verknüpft mit der Hoffnung, werden natürlich trotzdem in bestimmten Massen an Menschen für eine gewisse Zeit immer weiter existieren, denn ein Ende aller Fragen nach dem „Wissen“, wird es nie geben. Die Hoffnung wird mich antreiben, um das „Wissen“ zu erlangen und dem Glauben an neue Dinge neue Hoffnungen geben. In allen Fragen wird der „Sinn“ und der „Unsinn“ nach einer Sache Bedeutung erlangen.

 

Was bringt dir die Frage nach dem Sinn,

wenn du den Unsinn mancher Dinge nicht erkennst.

 

Ich möchte an dieser Stelle eine kleine Geschichte erzählen.

Stell dir vor, ganz tief im unzugänglichen und unerforschten Dschungel gibt es ein paar Urvölker, völlig abgelegen von unserer zivilisierten Welt. Dort haben diese Menschen, diese Ureinwohner,  nie einen modernen Menschen gesehen. Sie leben dort seit Jahrhunderten mit ihrem Glauben an Götter, an einen Sonnengott, an Götter die Opfer haben wollen und so für Essen sorgen, für Böses und Krankheiten und sie glauben an den Medizinmann. Egal wie sie die nennen, es wird alles Göttern zugesprochen und ihre Weisheiten werden an die jungen Stammesmitglieder weiter erzählt. Diese Erzählungen werden immer weitergegeben an jede Generation. Für diese Ureinwohner ist  dieses Weitererzählen auch heute noch ein fester Bestandteil ihres Lebens und Glaubens.

Eine Forschergruppe unserer modernen Zivilisation wird nun beauftragt, unentdeckte Lebensräume in so einem Dschungel zu erkunden. Sie sollen Pflanzen und Tiere erforschen. Die Ureinwohner sind ihnen noch völlig unbekannt.

Die Forscher nehmen ein paar Zelte mit für Übernachtungen, Taschenlampen und Solarlampen für die Zeltbeleuchtung, moderne Digitalkameras, ein Radio für die Wettervorhersagen und noch einige andere wichtige Utensilien. Sie streifen wochenlang durch tiefes Dickicht, immer weiter entfernt von jeglicher Zivilisation. Eines Abends bauen diese Forscher ihr Zeltlager auf und machen sich ein gemütliches kleines Lagerfeuer. Sie werten dabei noch im Zelt beim Schein der Lampen ihre bisherigen Daten aus. Dabei hören sie noch den Wetterbericht und etwas Musik, ....klassische Töne!

.....parallel   sind die Ureinwohner kilometerweit von ihrem Lager auf Jagd und treffen in der dunklen Nacht plötzlich auf ein leuchtendes Licht im tiefen Dschungel (das Lagerfeuer der Forscher). Sie schleichen sich langsam heran. Aus einer sicheren Entfernung bleiben sie stehen. Sie haben guten Blickkontakt auf das Lager der Forscher. Was werden die Ureinwohner glauben?

Dort sehen sie eckige, leuchtende Hütten (die Zelte, die von außen durch die Beleuchtung der Lampen wie eine Laterne leuchten). ...sie sehen schwarze sich bewegende Wesen in diesen Hütten (durch das beleuchtete Zelt von innen, sehen die Forscher von außen wie Schattenfiguren aus)...sie hören aus den Hütten Götter singen (...die klassische Musik aus dem Radio). Versehentlich tritt ein Ureinwohner auf einen Ast, ...dieser knackt nun sehr laut, sodass die Forscher in ihren Zelten das Geräusch hören. Sie öffnen den Reißverschluss vom Zelt. Der Lichtschein ihrer Lampen im Zelt tritt heraus und erhellt den Dschungel vor den Zelten. Ein Mitarbeiter erkennt einen Schatten und greift zur Digitalkamera und macht mit Blitzlicht ein Foto in die Dunkelheit wo er den Schatten gesehen hat.

Jedoch, die Ureinwohner haben sofort die Flucht ergriffen. In ihrem Dorf angekommen, erzählen sie das Erlebte und Gesehene.

 

Was berichten nun diese?

Um ein Feuer standen leuchtende Hütten, in denen Schwarze Gestalten, ...Götter, mit singenden Göttern sprachen.(die Musik) dann tat sich ein Licht auf (das Zelt) und der Sonnengott erhellte die Nacht (das austretende Licht der Lampen aus den Zelten), dann blitzte es plötzlich, als hätten wir den Gott des Blitzes erzürnt (das Blitzlicht der Digitalkamera) und vor Angst vom Blitz getroffen zu werden, rannten wir davon.

Es vergehen Jahre und diese Erzählung wurde als Weisheit an nachkommende Generationen weiter erzählt. Somit auch der Götterglaube als Bestandteil aller Weisheiten.

 

Was will ich damit sagen?

Die Unwissenheit der Ureinwohner hat das Ganze den Göttern zugeordnet und diese Weisheit wird solange Bestand haben, bis eines Tages diese Ureinwohner mit der Zivilisation zusammen kommen und das „Wissen“ diese alte Weisheit in Erkenntnis umwandelt. Der Glaube, die Gedanken, das Wissen werden den Menschen verändern.

Ein gewisser Teil an „Glaube“ (Erwartung) bleibt immer, weil es nie eine endgültige Antwort auf Alles geben wird.

Eigentlich ist es manchmal ganz gut, einen gewissen Teil an Glauben in sich zu erhalten.

 

…jedoch Götterglaube ist von einer bestimmten Religion vorgesetzter Glaube. Schon das Elternhaus, die Umgebung und die Angst der Gotteslästerung bezichtigt zu werden, spielte in der Erziehung in der Vergangenheit eine große Rolle. Aus der Geschichte des Christentums ist heute bekannt, …es war der befohlene Glaube. Wer das Christentum nicht annahm wurde verfolgt und oft sogar hingerichtet. Und das soll von Gott gewollt sein? Wer nicht Lesen und Schreiben kann ist auf das Wort des Anderen angewiesen und glaubt es. Was glaubst du selber wer die Unwissenden vor mehr als 2000 Jahren waren, das Volk oder die Kirche? Warum hält die Kirche einige ihrer Archive heute noch verschlossen? Warum werden nur die 4 Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes erwähnt und was ist mit den anderen über 50 Evangelien?  …um nur einige hier zu erwähnen….

 

Nazaräer Evangelium

Ebioniter Evangelium

Thomas Evangelium

Hebräer Evangelium

Ägypter Evangelium

Philippus Evangelium

Petrus Evangelium

Maria Evangelium

Nikodemus Evangelium

Bartholomäus Evangelium?

 

Noch zu erwähnen wären einige Kindheits-Evangelien und das

Prot-Evangelium.

 

Die Bibel soll das Wort Gottes sein? …wer sagt das? 

Ich selber empfinde die Bibel als ein tolles geschichtliches Werk. Jedoch ist sie für mich eine Zusammenfassung von ausgesuchten Texten, die passend zugeschnitten auf die damalige herrschende Macht sein sollte. Es sollte ein Gesetzbuch für das Volk sein.        Die Macht  der Kirche demonstrieren. Sie hat in vielen Köpfen noch eine Respekt zuweisende Rolle.

Was hat das mit meinem Buch „Dein Gedanke ist der Spiegel deines Lebens“ zu tun?

Sehr viel, in der Bibel werden Gedanken gesteuert und in vielen Köpfen tief verankert.

Es sind aber auch Gedankenrichtungen mit sehr vielen Widersprüchen dort zu finden, du musst nur richtig erkennen was dort steht. Hinterfrage doch mal, wie ist die Bibel entstanden? Wer hat die Texte geschrieben? Wer hat welche Texte ausgewählt und entschieden was dort steht? …deine Gedanken sind es, die dir eine Richtung geben, die dich zu dem formen was du sehen sollst oder was du sehen willst!

 

Wer die Endfassung der heutigen Bibel zusammengestellt hat ist heute bekannt.

Es war im 4. Jahrhundert, der heute von der katholischen Kirche als Heiliger und Kirchenvater verehrte Schriftgelehrte und Vegetarier Hieronymus. Er tat sich schwer mit all den vielen Texten und schrieb an den damaligen Papst Damasus folgendes:

 

Auch meine Verleumder müssen bestätigen,

dass in sich widersprechenden Lesarten schwerlich

die Wahrheit anzutreffen ist.

Wenn nämlich auf die lateinischen Texte Verlass sein soll,

dann mögen Sie bitte sagen: Welche?

Gibt es doch beinahe so viele Textformen, wie es Abschriften gibt.

 

Wird sich auch nur einer finden,

der mich nicht, sobald er diesen Band in die Hand nimmt,

lauthals einen Fälscher und Religionsfrevler schilt,

weil ich die Kühnheit besaß, einiges in den alten Büchern zuzufügen,

abzuändern oder zu verbessern?  

 

                                                                                                                                   Hieronymus

 

Über 3500 Stellen hat Hieronymus in den Texten geändert, weil aus all den verwirrenden Übersetzungen, die Generationen nach Jesus verfasst und überarbeitet wurden, viele Unstimmigkeiten und falsche Übersetzungen vorhanden waren. Gibt es überhaupt noch Originale oder sind es nur Abschriften, von Abschriften, von Abschriften?

In der Theologie spricht man von Redaktoren (heutige Redakteure), die solche Texte verfassten, übersetzten und niederschrieben.

Waren es Paulus und Hieronymus und all die Priester?

Ist nun wirklich die Bibel das „Wahre Wort Gottes“?

 

Glaube mir kein Wort. Suche die Wahrheit für dich selbst.

Ich respektiere bei den Menschen den Glauben an Gott.

Ich selber glaube jedoch nicht an Götter.

Ich glaube an die Gesetzmäßigkeit von Abläufen in der Natur, …im gesamten Universum.

Je mehr man eine Lüge verbreitet, desto mehr wird sie als Wahrheit akzeptiert.

 

Paulus soll gesagt haben, dass der „Glaube“ genüge. Jesus jedoch hat etwas anderes gesagt, …nämlich nicht der Glaube, sondern dass es auf das rechte „Tun“ ankommt. Um das Jahr 367 mussten alle Schriften über Jesus verbrannt werden, bis auf die bekannten 4 Evangelien. (….also Abschriften, von Abschriften, von Abschriften….)  Warum? Warum wollte die Kirche keine anderen zulassen? Zuvor im Jahre 325 (Konzil von Nizäa) wurde schon allein der Besitz solcher Schriften mit dem Tod bestraft. Warum? Die Kirche bestimmte und bestimmt was „Gottes Wort“ ist. …also Menschen!

                                                 Warum?

Wurde nicht schon die Sonne mehr als 10.000 Jahre vor Christus als  Gott bezeichnet?

Was ist mit Horus, 3000 vor Christus, den Gott des Lichtes (Sonnengott) und Set den Gott der Dunkelheit?

Und nun schau dir die Daten über Horus mal an:

Er wurde am 25.Dezember von der Jungfrau Isis geboren.

Seine Geburt wurde von einem Stern begleitet, welchem seinerseits 3 Könige folgten, um das Kind reichlich zu beschenken. Mit 12 Jahren lehrte er schon und mit 30 Jahren wurde er getauft von Anubis und begann so sein geistiges Amt. Er hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbracht, Kranke heilte und auf dem Wasser lief. Man nannte ihn Gottes gesandter Sohn, der gute Hirte und vieles mehr. Nachdem er verraten wurde, wurde er gekreuzigt, 3 Tage begraben, dann wieder auferstanden.

                               Eine Auferstehung?  …vor Jesus?

 

Oder Attis, 1200 vor Christus die gleiche Geschichte. 25. Dezember geboren gekreuzigt und auferstanden.

..und es geht mit ähnlichen Geschichten weiter

Krishna,   …auferstanden!

Dionysus, auferstanden!

Mithra,     …auferstanden!       …und es sind noch einige mehr.

 

Ist es die Sonne, die hier eine Rolle am Sternenhimmel spielte?

Die Sonne hörte vom 22.-23.-24. Dezember für drei Tage auf sich nach Süden zu bewegen, sie hatte den niedrigsten Stand am Horizont. In dieser Zeit befindet sich die Sonne im Sternenbild „Kreuz des Südens“ (Crux). Nach diesen drei Tagen ging sie wieder 1 Grad versetzt nach Norden auf.

Die Sonne starb am Kreuz,

war für drei Tage tod

und ist danach wieder auferstanden.

 

Merkst du hier etwas?  …alle Geschichten gleichen die der Sonne.

Es sind einfach Beobachtungen der Sonne und der Sterne in Verbindung mit den 12 Tierkreiszeichen

(Tier-Kreuz).  (genau wie die 12 Jünger - 12 Monate).

 

Glaube oder Wissen!   …das Wort der Menschen!

Wer hatte damals das Wissen, und wer sollte Glauben?

Wer forderte Buße und Abgaben, Wer bekam all die Abgaben?

 

Wer heute noch an Götter glaubt,

hat mehr als 2000 Jahre Wissenschaft verpasst.

 

An etwas Glauben habe ich für mich etwas anders erstellt.

Ich habe mir eine Form von Erwartungshaltung aufgebaut. Was ich nicht mit „Hoffnung“ gleichsetze.

Ich muss eine Überzeugung an gestellte Erwartungen und Ziele aufbauen. Nur wenn ich fest überzeugt bin (daran glaube) und darin meine Erwartung aufbaue, erschaffe ich die Grundbausteine, die Basis für meine gesetzten Ziele.

…es ist im Grunde ja auch eine Form von Glauben, um auf offene Fragen die Antworten zu bekommen.

 

Glaube führt zur Tat.

Konzentration führt zum Erfolg.

Wiederholung führt zur Meisterschaft.

*

Sei der Meister deines Lebens!

 

Wenn jeder die Dinge so sieht, wie er sie sehen will,

ist er immer mit sich selbst im Recht.

 

Es wird oft gesagt: der Glaube versetzt Berge!

…der Glaube alleine, kann keine Berge versetzen!

Ich bin eher der Ansicht:  

Der Glaube (die Erwartung) kann dafür sorgen,

                                               ..... Berge versetzen zu können.

 

Wobei mit "Berge" eher Probleme, aufbauende Ziele oder Ähnliches gemeint ist.

 

Der Mensch hat sich ein riesiges Wissen erarbeitet, das ein einzelner nicht in der Lage wäre in seinem Lebenszeitraum zu erfassen oder sich anzueignen. Aber er hat Strukturen geschaffen, das Wissen aufzuteilen. Bestimmte Menschen nehmen sich einem Teilbereich an Wissen an und erweitern ihn auf vielfältige Weise.

Jeder kann sich einen Teil an „Wissen“ aneignen und sollte das auch tun. Vielleicht nicht nur in eine Richtung, sondern nach Interesse, Bedürfnis und Erforderlichkeit.

                                …..und das Schöne daran ist, ich kann immer und jeder Zeit damit anfangen. Möglichkeiten sind heute mehr als je gegeben, nutz diese Möglichkeiten und es macht auch noch Spaß, egal wie schwer es ist oder wie alt du bist. Fang an, deine Gedanken zu steuern, sei der Kapitän deiner Gedanken.

 

Alles ist am Anfang schwer,

bevor es leicht wird.

 

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