Knut Nobiling
Knut Nobiling

Gesundes Schlafen

 

Ein erholter, gesunder Schlaf ist sehr wichtig für die physische und mentale Gesundheit.

Es ist nicht nur wichtig, wie lange man schläft, sondern auch auf welche Art.

Dabei sind die Matratze und ein optimales Klima, sowie die Schlafposition von Wichtigkeit.

Gerade die Schlafposition beeinflusst die Gesundheit.

Das wie lange man schläft ist zwar wichtig, aber der Erholungswert hängt von mehreren Faktoren ab. Jeder hat so seine Schlafgewohnheiten, der eine schläft auf dem Rücken, andere auf dem Bauch, manche auf der linken Seite und mal auf der rechten Seite. Jeder sucht sich eine kuschelige Schlafposition, aber trotzdem kann mancher sich nach dem Aufwachen erschöpft fühlen.

 

Schlafen auf den Rücken erschwert die Atmung, ganz besonders für Asthmakranke, und ist für diese Menschen eher schlecht. Auf der rechten Seite schlafen könnte Verdauungsprobleme hervorrufen oder gar verschlimmern, während das Schlafen auf der linken Seite die Verdauung positiv beeinflusst.

In der ayurvedischen Medizin (indische Heilkunst) ist die linke Seite des Körpers die kontrollierende und dominante für das lymphpatische System. Da hier die meisten wichtigen Körperorgane sitzen, werden diese durch das Schlafen auf der linken Seite positiv beeinflusst. (Ayurveda-Wissen von Leben- über 3500 Jahre altes lymphpatisches System-... indisches Gesundheitssystem)

Schlafen auf der linken Seite verbessert die Lymphdrainage. Durch die Lymphen werden wichtige Nährstoffen wie Glukose, Proteine und viele andere zu reinigende Stoffe transportiert die durch die Lymphen gefiltert werden. Lymphflüssigkeit kann besser zirkulieren und somit wird der Körper besser entschlackt und entgiftet.

Ebenso befindet sich die Milz auf der linken Seite des Körpers und sorgt mit für die Reinigung des Blutes. Auf der linken Seite schlafend können die Abfallstoffe besser zur Milz transportiert und abgebaut werden.

 

Schlafen auf der linken Seite entlastet nicht nur den Rücken, sondern auch die Hauptschlagader (Aorta), diese ist nach links gebogen und das Herz kann besser durchbluten, da es das Blut nicht „bergauf“ wie auf der rechten Seite liegend, pumpen muss. Auf der rechten Seite schlafend würde der Magen eher gedrückt werden, links dagegen erleichtert dem Magen, die Nahrung vom Dickdarm in den absteigenden Darm zu befördern.

 

Das gleiche ergeht der Bauchspeicheldrüse. Sie ist auf der linken Seite dann in ihrer natürlichen Position hängend und die Produktion sowie das bessere Kanalisieren von Enzymen wird gefördert. Ebenso werden Leber und Nieren entlastet und die Magenöffnung liegt nach oben gerichtet.

Magensäfte ruhen so eher an der unteren Magenseite, können nicht zurück in die Speiseröhre und verhindern das Sodbrennen durch auslaufende Magensäure.

 

Auch wenn vieles dafür spricht, dass das Schlafen auf der linken Seite positiver in vieler Hinsicht ist, hat auch diese Seite ihren negativen Aspekt.

In der Embryonal-Haltung, also auf der Seite liegend mit angewinkelten Beinen, auch auf der gerade so positiv beschriebenen linken Seite, kann genau diese Position dem Körper auf Dauer schaden und sorgt dafür, dass Schmerzen entstehen (mit angewinkelten Beinen und gekrümmtem Rücken).

 

Warum die meisten Menschen sehr oft in dieser Haltung schlafen liegt darin, dass hier die am Tage gewohnte Sitzposition, in der viele Menschen arbeitsbedingt den Großteil ihres Tages verbringen, fortgesetzt wird. Doch gerade das hat fatale Auswirkungen und verursacht Schmerzen. Schon durch das dauerhafte Sitzen werden die Muskeln und Faszien im vorderen Bereich des Rumpfes immer unnachgiebiger und durch die Schlafposition wird das nun auch noch während der Ruhephase fortgeführt.

Besonders für den Rückenbereich ist diese Haltung mit angewinkelten Beinen problematisch. Bei jeder Bewegung der Gelenke zieht sich eine Muskelpartie zusammen und eine andere wird gedehnt, genauso verhält es sich mit den umliegenden Faszien (Bindegewebe).

Wenn die Muskeln und Faszien aber permanent an die Sitzhaltung angepasst werden und im Schlaf fortgesetzt werden, führt dies unweigerlich zu Schmerzen.

 

Die Faszien werden immer unnachgiebiger und wenn man nun eine stehende Position einnimmt, kann sich die vordere Rumpfmuskulatur nicht mehr so dehnen wie es eigentlich nötig wäre. Nun entsteht im vorderen Bereich des Körpers eine enorme Spannung, die durch die hintere Körpermuskulatur durch Gegenspannung wieder ausgeglichen wird, damit ein aufrechter Bewegungsablauf oder Gang erfolgen kann. Und schon haben wir alle Voraussetzung für Schmerzen in den Bereichen.

Im vorderen aber auch im hinteren Körperbereich entsteht somit eine Zugkraft, welche die Bandscheiben und Gelenke aufeinander presst. Und genau so entstehen auf Dauer starke Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle oder Verkrümmungen der Wirbelsäule.

Eine Schlafposition auf der linken Seite mit ausgestreckten Beinen und ein kurzzeitiger Wechsel mal auf den Rücken liegend mit ausgestreckten Beinen, wäre eine optimale Schlafhaltung.

Um diese zur gewohnten Schlafposition zu bringen, kann man ja auf der rechten Seite ein leichtes Kissen in den Rücken und Schulterbereich legen, um so die Schlafposition auf der rechten zu meiden und auf den Rücken nur kurzzeitig zum Liegen zu kommen.

 

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